Dienstag, 8. September 2009

Höhere Verkehrsstrafen - Leserbrief an alle - Juli 2009

Wenn Politik und Behörden nicht wirklich weiter wissen, dann werden Strafen erhöht. Auch schon geringe Strafen helfen, wenn das "Delikt" auch kontrolliert wird, das zeigen die einfachen Kurzparkstrafen. Wird nicht oder so wenig kontrolliert, dass keine Gefahr besteht, erwischt zu werden, schert sich kaum wer darum. Bestes Beispiel ist das Verbot des Handytelefonierens ohne Ohrenstöpsel bzw. ohne Freisprecheinrichtung. Da wurden die Strafen um 100% erhöht und niemand kümmert es. Bei Rot in die Kreuzung einfahren ist ebenfalls ein gutes Beispiel. Auch können Strafen noch so hoch sein, wird das nicht hindern, sich bei Liebeskummer oder nach Arbeitsplatzverlust und vor dem Nichts stehend, zu viel zu trinken und sich hinters Steuer zu setzen. Ja, in Wien und anderen Groß- oder Kleinstädten, da können wir g´scheit reden und auf Taxis verweisen, aber auf dem Land?
K.N.N.

Freitag, 10. Juli 2009

Urlaub

Das Programm ist ein bisserl dumm, daher müsste ich jedesmal neu schreiben. Daher bitte unter "Schwachsinn" oder "Bunt gemischt" nachsehen - danke und schönen Urlaub!
K.N.N.

Freitag, 29. Mai 2009

Stephanskirche und Kärntnerstraße

Interessant, der Spaziergang vom Stephansplatz über Graben und Kärntnerstraße im Wiener Zentrum.
Der Stephansdom müsste wohl einstürzen, gäbe es nicht den Verein "Rettet den Stephansdom" mit seinem Obmann GA Dr.Christian Konrad und dessen Stellvertreter Bgm.Dr.Michael Häupl. Groß wird auf Transparenten vermittelt, daß dieser Verein den Stephansdom renoviert und erhält. An dieser Stelle muss Dr.Häupl zitiert werden, wobei die Statements aller anderer nicht viel von seinem abweichen:
"Als weltweit berühmtes Wahrzeichen Österreichs ist der Stephansdom ein Bauwerk von internationaler Bedeutung, für die Wienerinnen und Wiener stellt er überdies ein besonderes Symbol für Geschichte und Identität dar.
Der Stephansdom bildet seit mehr als 850 Jahren das Herz der mitteleuropäischen Donaumetropole. Er hat viele Menschengenerationen dieser Stadt durch ihr Leben begleitet - er bot ihnen Schutz und Einkehr, Meditation und Inspiration. Seinen Fortbestand zu sichern ist daher Anliegen und Verpflichtung."

Dieses weltweit berühmte Wahrzeichen Österreichs und Herz der Donaumetropole würde also ohne private Gelder verkommen und letztendlich einstürzen.

Ein paar Meter weiter werden aus nicht privaten Mitteln, sondern um unser aller schwer erarbeitetes Steuergeld, derzeit Boden und Bäume der Kärntnerstraße erneuert, verschönert, was auch immer. Fakt ist, vor etwa acht Jahren sind dort, ebenso mit unser aller schwer erarbeiteten Steuergeld, bereits große Bäume gesetzt worden, die jetzt irgendwo ihrer Kompostierung entgegenfiebern, das Kleinkopfpflaster wird vermutlich auf irgendwelchen Halden der Gemeinde Wien die nächsten tausend Jahre verbringen. Stattdessen kommen Platten, von hell- bis dunkelgrau und kaum verlegt, sehen Sie bereits durch zahlreiche Flecken grauslich aus. Hätte die Gemeinde Wien darauf geachtet, dass nach Grabungsarbeiten der Bodenzustand wie davor hergestellt wird, hätte sich diese Sanierung um unser Steuergeld erübrigt.

Fragt sich letztendlich nur, warum sponsern Banken & Co nicht den neuen Boden der Kärnterstrasse und ihre Bäume und warum zahlen wir nicht aus unseren Steuergeldern die logische Erhaltung des Stephansdomes, Wahrzeichen von Wien und ganz Österreich. Hat das irgendetwas mit der erwünschen künftigen Sitzordung im Himmel zu tun,
fragt sich
Kurt Noé-Nordberg

Montag, 20. April 2009

Liebe "Süddeutsche Zeitung" u.a. deutsche...

bei uns in Österreich ist zu lesen, dass sich bei Ihnen angeblich die Betrugsfälle bei der Abwrackprämie häufen.
So sollen Schrotthändler in den vergangenen Wochen mehrere hundert abgewrackte Autos von Deutschland nach Afrika verschifft und dort verkauft haben.
Dazu kann ich nur gratulieren, denn diese Schrotthändler leisten den echten Beitrag zum Klimaschutz. Ist es schon ein Wahnsinn, neun, zehn oder elf Jahre alte Autos zu verschrotten, damit Geldvernichtung zu betreiben und durch fehlende Auflagen auch spritfressendere Autos als davor, aus Steuergeld zu fördern - so ist der noch größere Wahnsinn, zu verhindern, dass diese Autos nach Afrika kommen. Dort sind es Neuwagen und der technische Sprung ist ein weit größerer als jener der 10 Jahre in Deutschland. Würde Frau Merkel & Co Klimaschutz ein wirkliches Anliegen sein, so hätte das offizielle Deutschland die abgewrackten Autos in Ostländer oder nach Afrika exportiert. Jeder dort investierte Euro bringt ein Vielfaches an Umweltwirkung als bei uns!
Die österreichische Abwrackprämie ist von der Größenordnung und der Aufteilung der finanziellen Last so lachhaft, dass es nichts zu betrügen gibt. Daher ginge der Vorwurf, "erst vor der eigenen Türe zu kehren", ins Leere!
Kurt Noé-Nordberg

Donnerstag, 26. Februar 2009

Osteuropa & Bankenpolitik

Jahrelang haben Raiffeisen, die Erstebank u.a., in vielen der osteuropäischen Ländern Milliarden Gewinne gemacht. Öfters wurde das sogar als "unmoralisch" bezeichnet, bei Menschen die ohnehin nicht wirklich viel haben, dann auch noch mit horrenden Kreditzinsen etc. abzucashen.
Jetzt sieht es etwas anders aus und was passiert? Nicht jene die in den letzten Jahren Milliarden verdient haben, besuchen diese Länder, nein, auf unsere, auf Steuerkosten, der Herr Finanzminister, so, als wenn er und wir früher auch am Gewinn massiv beteiligt gewesen wäre.

Kurt Noé-Nordberg

Lehrer-AUA-Politiker

Was haben alle gemeinsam? Sie bekommen unser Steuergeld.
Der nichtgeschützte Bereich mit Kurzarbeit und Lohnkürzungen - das dicke Ende steht noch bevor - darf den geschützten Bereich, Beamte und Politiker, samt deren Beschlüsse, voll finanzieren. Für mich verwunderlich, dass Herr Präsident Neugebauer mit seinen vielen Funktionen und Gehältern so laut tönt, statt samt seinen beamteten Gewerkschaftsmitgliedern mit gutem Bespiel voran zu gehen. Natürlich wird man bei den Lehrern nach Fach und Schule differenzieren müssen, aber offensichtlich will man gar nicht begreifen, dass es sich um eine Verschiebung von zwei Stunden Arbeit zu Hause, zu zwei Stunden in der Schule handelt. Viele von uns würden auch lieber gerne zu Hause arbeiten...
Wie wäre es, wenn wir nichtgeschützte Steuerzahler einmal gegen die Privilegien der geschützten und jener der Politiker, inklusive ihrer lockeren Hand mit Steuergeld umzugehen, auf die Straße gehen?
Bravo jedenfalls Frau Ministerin Schmied!

Kurt Noé-Nordberg

Donnerstag, 5. Februar 2009

"Finanzberater...."

Wann werden endlich gesetzliche Vorgaben für Ratingagenturen kommen, damit sie uns nicht mehr das "Blaue vom Himmel" über den Wert einer Firma erzählen und damit fallweise sogar Unternehmen oder Aktionäre in den "Ruin" treiben? Die EU ist damit natürlich in Verzug, ebenso die USA, der man allerdings wegen der neuen Regierung doch einige Tage Zeit geben sollte...
Ganz wichtig für uns Konsumenten ist uns von dem ehemaligen Berufsbild "Bankberater" zu verabschieben. Berater in Banken sind keine Berater, sie machen das was ihre Chefs wollen und sind damit VERKÄUFER. Und Aufgabe von Verkäufern ist zu verkaufen und nicht zu beraten!
Das sei uns allen hinters Ohr geschrieben! Noch eines: Es gibt keine Guten oder Bösen, Verkäufer müssen verkaufen!
Kurt Noé-Nordberg