Freitag, 29. Mai 2009

Stephanskirche und Kärntnerstraße

Interessant, der Spaziergang vom Stephansplatz über Graben und Kärntnerstraße im Wiener Zentrum.
Der Stephansdom müsste wohl einstürzen, gäbe es nicht den Verein "Rettet den Stephansdom" mit seinem Obmann GA Dr.Christian Konrad und dessen Stellvertreter Bgm.Dr.Michael Häupl. Groß wird auf Transparenten vermittelt, daß dieser Verein den Stephansdom renoviert und erhält. An dieser Stelle muss Dr.Häupl zitiert werden, wobei die Statements aller anderer nicht viel von seinem abweichen:
"Als weltweit berühmtes Wahrzeichen Österreichs ist der Stephansdom ein Bauwerk von internationaler Bedeutung, für die Wienerinnen und Wiener stellt er überdies ein besonderes Symbol für Geschichte und Identität dar.
Der Stephansdom bildet seit mehr als 850 Jahren das Herz der mitteleuropäischen Donaumetropole. Er hat viele Menschengenerationen dieser Stadt durch ihr Leben begleitet - er bot ihnen Schutz und Einkehr, Meditation und Inspiration. Seinen Fortbestand zu sichern ist daher Anliegen und Verpflichtung."

Dieses weltweit berühmte Wahrzeichen Österreichs und Herz der Donaumetropole würde also ohne private Gelder verkommen und letztendlich einstürzen.

Ein paar Meter weiter werden aus nicht privaten Mitteln, sondern um unser aller schwer erarbeitetes Steuergeld, derzeit Boden und Bäume der Kärntnerstraße erneuert, verschönert, was auch immer. Fakt ist, vor etwa acht Jahren sind dort, ebenso mit unser aller schwer erarbeiteten Steuergeld, bereits große Bäume gesetzt worden, die jetzt irgendwo ihrer Kompostierung entgegenfiebern, das Kleinkopfpflaster wird vermutlich auf irgendwelchen Halden der Gemeinde Wien die nächsten tausend Jahre verbringen. Stattdessen kommen Platten, von hell- bis dunkelgrau und kaum verlegt, sehen Sie bereits durch zahlreiche Flecken grauslich aus. Hätte die Gemeinde Wien darauf geachtet, dass nach Grabungsarbeiten der Bodenzustand wie davor hergestellt wird, hätte sich diese Sanierung um unser Steuergeld erübrigt.

Fragt sich letztendlich nur, warum sponsern Banken & Co nicht den neuen Boden der Kärnterstrasse und ihre Bäume und warum zahlen wir nicht aus unseren Steuergeldern die logische Erhaltung des Stephansdomes, Wahrzeichen von Wien und ganz Österreich. Hat das irgendetwas mit der erwünschen künftigen Sitzordung im Himmel zu tun,
fragt sich
Kurt Noé-Nordberg

Montag, 20. April 2009

Liebe "Süddeutsche Zeitung" u.a. deutsche...

bei uns in Österreich ist zu lesen, dass sich bei Ihnen angeblich die Betrugsfälle bei der Abwrackprämie häufen.
So sollen Schrotthändler in den vergangenen Wochen mehrere hundert abgewrackte Autos von Deutschland nach Afrika verschifft und dort verkauft haben.
Dazu kann ich nur gratulieren, denn diese Schrotthändler leisten den echten Beitrag zum Klimaschutz. Ist es schon ein Wahnsinn, neun, zehn oder elf Jahre alte Autos zu verschrotten, damit Geldvernichtung zu betreiben und durch fehlende Auflagen auch spritfressendere Autos als davor, aus Steuergeld zu fördern - so ist der noch größere Wahnsinn, zu verhindern, dass diese Autos nach Afrika kommen. Dort sind es Neuwagen und der technische Sprung ist ein weit größerer als jener der 10 Jahre in Deutschland. Würde Frau Merkel & Co Klimaschutz ein wirkliches Anliegen sein, so hätte das offizielle Deutschland die abgewrackten Autos in Ostländer oder nach Afrika exportiert. Jeder dort investierte Euro bringt ein Vielfaches an Umweltwirkung als bei uns!
Die österreichische Abwrackprämie ist von der Größenordnung und der Aufteilung der finanziellen Last so lachhaft, dass es nichts zu betrügen gibt. Daher ginge der Vorwurf, "erst vor der eigenen Türe zu kehren", ins Leere!
Kurt Noé-Nordberg

Donnerstag, 26. Februar 2009

Osteuropa & Bankenpolitik

Jahrelang haben Raiffeisen, die Erstebank u.a., in vielen der osteuropäischen Ländern Milliarden Gewinne gemacht. Öfters wurde das sogar als "unmoralisch" bezeichnet, bei Menschen die ohnehin nicht wirklich viel haben, dann auch noch mit horrenden Kreditzinsen etc. abzucashen.
Jetzt sieht es etwas anders aus und was passiert? Nicht jene die in den letzten Jahren Milliarden verdient haben, besuchen diese Länder, nein, auf unsere, auf Steuerkosten, der Herr Finanzminister, so, als wenn er und wir früher auch am Gewinn massiv beteiligt gewesen wäre.

Kurt Noé-Nordberg

Lehrer-AUA-Politiker

Was haben alle gemeinsam? Sie bekommen unser Steuergeld.
Der nichtgeschützte Bereich mit Kurzarbeit und Lohnkürzungen - das dicke Ende steht noch bevor - darf den geschützten Bereich, Beamte und Politiker, samt deren Beschlüsse, voll finanzieren. Für mich verwunderlich, dass Herr Präsident Neugebauer mit seinen vielen Funktionen und Gehältern so laut tönt, statt samt seinen beamteten Gewerkschaftsmitgliedern mit gutem Bespiel voran zu gehen. Natürlich wird man bei den Lehrern nach Fach und Schule differenzieren müssen, aber offensichtlich will man gar nicht begreifen, dass es sich um eine Verschiebung von zwei Stunden Arbeit zu Hause, zu zwei Stunden in der Schule handelt. Viele von uns würden auch lieber gerne zu Hause arbeiten...
Wie wäre es, wenn wir nichtgeschützte Steuerzahler einmal gegen die Privilegien der geschützten und jener der Politiker, inklusive ihrer lockeren Hand mit Steuergeld umzugehen, auf die Straße gehen?
Bravo jedenfalls Frau Ministerin Schmied!

Kurt Noé-Nordberg

Donnerstag, 5. Februar 2009

"Finanzberater...."

Wann werden endlich gesetzliche Vorgaben für Ratingagenturen kommen, damit sie uns nicht mehr das "Blaue vom Himmel" über den Wert einer Firma erzählen und damit fallweise sogar Unternehmen oder Aktionäre in den "Ruin" treiben? Die EU ist damit natürlich in Verzug, ebenso die USA, der man allerdings wegen der neuen Regierung doch einige Tage Zeit geben sollte...
Ganz wichtig für uns Konsumenten ist uns von dem ehemaligen Berufsbild "Bankberater" zu verabschieben. Berater in Banken sind keine Berater, sie machen das was ihre Chefs wollen und sind damit VERKÄUFER. Und Aufgabe von Verkäufern ist zu verkaufen und nicht zu beraten!
Das sei uns allen hinters Ohr geschrieben! Noch eines: Es gibt keine Guten oder Bösen, Verkäufer müssen verkaufen!
Kurt Noé-Nordberg

Freitag, 16. Januar 2009

Mail an EU-Kommissar Günter Verheugen

Von: Kurt Noé-Nordberg [mailto:kurt@noe-nordberg.eu] Gesendet: Freitag, 16. Jänner 2009 11:38An: 'Guenter.Verheugen@ec.europa.eu'Betreff: VerschrottungsprämieWichtigkeit: Hoch
Sehr geehrter Herr Vizepräsident,

die Verschrottungsprämie, wie sie z.B. Deutschland und Franlreich eingeführt haben, ist unsinnig.
Vorallem dann, wenn wir uns einig sind, dass Klimawandel und CO2 ein globales Problem sind? Wenn ja, warum wollen wir dann aus Steuergeldern die Vernichtung von 10 Jahre jungen Autos mit Katalysator - bei unserem Nachbarn Deutschland sogar nur 9 Jahre alte - fördern?
In vielen, vielen Ländern unserer Erde sind diese Autos der ökonomisch und ökologisch letzte "Schrei"! Und diese Länder brauchen wir gar nicht weit weg von uns zu suchen, ein paar Kilometer Richtung Osten und wir sind schon da. Ganz zu schweigen von Ländern wie Ägypten, wo das Durchschnittsalter und damit auch die Technologie der Fahrzeuge 30 Jahre und älter ist. Haben Sie schon einmal in Kairo Sonnenuntergang geschaut? Dank Kfz-Dreck wird die Sonne schon zwei bis drei Stunden früher zur roten Kugel und verschwindet Stunden zu früh hinter hohen Bergen, die hier "Smog" heissen.
Das einzig Vernünftige wäre, den Besitzern "alter" Autos in Österreich, eine professionelle Verwertungmöglichkeit in diesen Ländern anzubieten. Und unter dem Strich wäre ein Vielfaches erreicht, als durch eine unsinnige Verschrottungsprämie, bei der auch die Deutschen nur Stunden gebraucht haben, um festzustellen, dass sie damit vorallem "nicht-deutsche" Automobilproduzenten fördern und der Gewinn an "mehr Umwelt" nur ein Klacks ist.

Sehr geehrter Herr Vizepräsident, Sie könnten sich mit diesem Vorschlag und der Realisierung viele Loorbeeren für unsere Umwelt und die EU verdienen!

Mit besten Grüßen
Kurt Noé-Nordberg
A 2380 Perchtoldsdorf
0676-842 840 846

Donnerstag, 15. Januar 2009

"Unsinnige Verschrottungsprämie" Leserbrief und adaptiert auch an VzK Pröll

Sind Klimawandel und CO2 wirklich ein globales Problem? Wenn ja, warum wollen wir dann aus Steuergeldern die Vernichtung von 10 Jahre jungen Autos mit Katalysator - bei unserem Nachbarn Deutschland sogar nur 9 Jahre alte - fördern?
In vielen, vielen Ländern unserer Erde sind diese Autos der ökonomisch und ökologisch letzte "Schrei"! Und diese Länder brauchen wir gar nicht weit weg von uns zu suchen, ein paar Kilometer Richtung Osten und wir sind schon da. Ganz zu schweigen von Ländern wie Ägypten, wo das Durchschnittsalter und damit auch die Technologie der Fahrzeuge 30 Jahre und älter ist. Haben Sie schon einmal in Kairo Sonnenuntergang geschaut? Dank Kfz-Dreck wird die Sonne schon zwei bis drei Stunden früher zur roten Kugel und verschwindet Stunden zu früh hinter hohen Bergen, die hier "Smog" heissen.
Das einzig Vernünftige wäre, den Besitzern "alter" Autos in Österreich, eine professionelle Verwertungmöglichkeit in diesen Ländern anzubieten. Und unter dem Strich wäre ein Vielfaches erreicht, als durch eine unsinnige Verschrottungsprämie, bei der auch die Deutschen nur Stunden gebraucht haben, um festzustellen, dass sie damit vorallem "nicht-deutsche" Automobilproduzenten fördern und der Gewinn an "mehr Umwelt" nur ein Klacks ist.
K.N.N.