Ein gutes Gefühl beschert mir das nicht: Wir steuern auf die größte Wirtschaftskrise zu und haben im zuständigen Finanzministerium einen Landwirt, Dr.Josef Pröll als Minister, eine theologisch gebildeten Juristen als Finanzstaatssekretär und einen weiteren, Andreas Schieder, der Volkswirtschaft studiert hat.
Für das Justizministerium hat man es geschafft eine parteiunabhängige Fachfrau, eine Richterin, einzusetzen. Warum bitte nicht auch im Finanzministerium? Bei aller Hochachtung vor den sicher tollen (und pragmatisierten, und damit gleich welchen Unsinn in welcher Größenordnung sie machen, unkündbaren) Beamten des Finanzministeriums, die Verantwortung trägt der Minister. Ich kann es nicht glauben, dass Josef Pröll im Kreise von EU-Finanzministertreffen entsprechend argumentieren und sich dadurch behaupten kann.
Ähnlich geht es mir bei der Handelsschulabsolventin Doris Bures, die künftig das Infrastrukturministerium, eines der wichtigsten und größten Ministerien leiten soll. Ich drücke ihr aber die Daumen, dass sie es besser schafft, als die vielen Kurzzeitminister der letzten Jahre!
K.N.N.
Dienstag, 2. Dezember 2008
Samstag, 22. November 2008
Postenkarussell Kurier von 22.11.2008
Was für eine verheerende Optik, der Postenschacher um die rund 20 Ministerämter und StaatsekretärInnen: Wieder einmal - so kommt es bei uns Bürgern jedenfalls an - werden Ämter nicht nach Qualifikation, sondern Machtgelüsten und Beziehungen vergeben. Was für ein Unsinn, in meinen Augen, dass ein "Landwirt", in der weltweit ohnehin so schwierigen Situation, Finanzminister werden möchte. Harakiri nennt man das in Fernost. Warum holt Dr.Pröll nicht einen parteifreien Fachmann wie z.B. den Wifo-Chef in dieses Amt? Auch bin ich überhaupt nicht mit einer Neuauflage der gegenüber uns Bevölkerung so abgehobenen Außenministerin einverstanden - und diese meine Meinung hat mit der Krone wirklich nichts zu tun. Sichergestellt dürfte so jedenfalls sein, dass es in nicht allzu langer Zeit wieder Neuwahlen gibt und danach entweder eine rot-grüne Koalition oder eine unter Führung von Bundeskanzler Dr.Strache!
Kurt Noé-Nordberg
Kurt Noé-Nordberg
Freitag, 7. November 2008
Wirtschaftskrise und neue Regierung
Lächerlich zu glauben, dass sich Österreich aus den wirtschaftlichen kommenden Problemen ausklinken kann. Realistisch gesehen wird es - gleich welche neue Regierung - KEINE wirkliche Steuerreform für den Mittelstand mehr geben, wenn dann vielleicht noch ein paar 100.000 Bürger mehr, die keine Steuer und keinen Beitrag zur Infrastruktur des Landes leisten. Jetzt schon sind es 2,5 Millionen Berufstätige, der Großteil natürlich in Teilzeitjobs, Teilzeit aus Gründen wie immer!
Jede Partei also gut beraten, die bei diesen Umfeldbedingungen auf mitregieren verzichtet und in Opposition geht. Erfolge kann mitregieren zumindest in den nächste zwei, drei Jahren sicher nicht bringen, vermutlich nur "Buhrufe"!
K.N.N.
Jede Partei also gut beraten, die bei diesen Umfeldbedingungen auf mitregieren verzichtet und in Opposition geht. Erfolge kann mitregieren zumindest in den nächste zwei, drei Jahren sicher nicht bringen, vermutlich nur "Buhrufe"!
K.N.N.
Sonntag, 5. Oktober 2008
"Wer nicht wählt...." Leserbrief Krone v.23.9.2008
Gratuliere, sehr geehrter Herr Pandi, zu dem Bgm-Häupl Artikel "Wer nicht wählt, bremst Reformen" und dem eindringlichen Appell wählen zu gehen. In anderen Ländern haben sich die Menschen oft über Jahren gegenseitig die "Schädel eingeschlagen", nur um einmal in ihrem Leben wählen gehen zu dürfen. Offensichtlich haben sich viele von uns schon an die Demokratie als Selbstverständlichkeit gewöhnt.
Einer davon ist Niki Lauda, der -mit für mich unübersehbaren Stolz- unlängst kundgetan hat, am Wahltag in Singapur zu sein und nicht zu wählen. Ein Interview mit ihm über demokratische Rechte nd Pflichten wäre sicher auch eine gute Sache, wie jene mit unserem Bgm.!
Beste Grüße
Kurt Noé-Nordberg
Einer davon ist Niki Lauda, der -mit für mich unübersehbaren Stolz- unlängst kundgetan hat, am Wahltag in Singapur zu sein und nicht zu wählen. Ein Interview mit ihm über demokratische Rechte nd Pflichten wäre sicher auch eine gute Sache, wie jene mit unserem Bgm.!
Beste Grüße
Kurt Noé-Nordberg
Mittwoch, 3. September 2008
"Wahl absagen!" Leserbrief
Da ja nach wie vor ÖVP und SPÖ die Regierungsparteien mit jenseits der zwei Drittel Mehrheit sind, müsste es doch möglich sein, bei der Nationalratsitzung im September die Wahl einfach abzusagen! Zeitgleich müssten SPÖ und ÖVP im Parlament die "neue" Regierungsriege, neue visionäre, innovative und kooperationsbereite Köpfe, bei denen wir Bürger mit unseren Problemem an 1.Stelle kommen, präsentieren - also eine große Köpfetauschaktion der SPÖ und vorallem auch der ÖVP! So könnten die bisherigen Regierungsparteiern, die dank ihrer zwei Drittel Mehrheit wirkliche Veränderungen herbeiführen könnten, ihre Arbeit konstruktiv für uns fortsetzen.
Natürlich würde das entsprechenden Wirbel bei den anderen Parteien auslösen, für uns Bürger wäre es aber die einzig richtige Maßnahme, denn eine neue Regierungsbildung wird noch mehr Horror werden, als beim letzten Mal vor eineinhalb Jahren!
Kurt Noé-Nordberg
Natürlich würde das entsprechenden Wirbel bei den anderen Parteien auslösen, für uns Bürger wäre es aber die einzig richtige Maßnahme, denn eine neue Regierungsbildung wird noch mehr Horror werden, als beim letzten Mal vor eineinhalb Jahren!
Kurt Noé-Nordberg
Freitag, 8. August 2008
"Für China eine Lanze brechen...", Leserbrief
Jugoslawien 1991: Zehn Jahre nach Tito´s Tod, der "starken" Hand Jugoslawiens, zerfällt unter der führenden Rolle der kommunistischen Partei Anfang der 90iger Jahre das Land. Krieg, Mord, Vertreibung, bis hin zum Völkermord - ziemlich alle 30 Artikel der UN-Menschenrechtsresolution sind schwerstens verletzt worden. Und Europa, in unmittelbarer Nachbarschaft, hat -weitgehend machtlos- zugesehen. Aktionslos auch Amnesty International und all die anderen Menschenrechtsaktivisten, sonst mit Action und guten Tipps schnell zur Hand.
Ex-Jugoslawien: 23.000.000 Einwohner, 225.000 km² groß. Im Vergleich dazu China: 1,300.000.000 Einwohner und 9.500.000 km². Das sind mehr als 160(!) mal soviele Menschen wie in Österreich auf einer Fläche von 115 "Österreichs"! Wenn wir China kritisieren, sollten wir davor immer an Ex-Jugoslawien und die seit weit über 100 Jahren heute noch ungelösten Probleme denken. Wir sollten mit Kritik gegenüber China daher bescheiden umgehen und Achtung zeigen, was dieses Land mit seiner gewaltigen Größe und Einwohnerzahl die letzten Jahre erreicht hat. Und wenn US-Präsident Bush die Menschenrechtslage kritisiert, sollte er vorallem an "Glashaus" und "nicht mit Steinen werfen" denken!
Vielleicht ein Vorschlag zur Güte: Entsenden wir doch unsere (auch europäischen) Profipolitiker nach China, die würden uns sicher zeigen, wie es geht und richtig ist. Die Frage nur: Wieviel Stunden?
Kurt Noé-Nordberg
Ex-Jugoslawien: 23.000.000 Einwohner, 225.000 km² groß. Im Vergleich dazu China: 1,300.000.000 Einwohner und 9.500.000 km². Das sind mehr als 160(!) mal soviele Menschen wie in Österreich auf einer Fläche von 115 "Österreichs"! Wenn wir China kritisieren, sollten wir davor immer an Ex-Jugoslawien und die seit weit über 100 Jahren heute noch ungelösten Probleme denken. Wir sollten mit Kritik gegenüber China daher bescheiden umgehen und Achtung zeigen, was dieses Land mit seiner gewaltigen Größe und Einwohnerzahl die letzten Jahre erreicht hat. Und wenn US-Präsident Bush die Menschenrechtslage kritisiert, sollte er vorallem an "Glashaus" und "nicht mit Steinen werfen" denken!
Vielleicht ein Vorschlag zur Güte: Entsenden wir doch unsere (auch europäischen) Profipolitiker nach China, die würden uns sicher zeigen, wie es geht und richtig ist. Die Frage nur: Wieviel Stunden?
Kurt Noé-Nordberg
Sonntag, 3. August 2008
"40 km Stau, dafür doppelte Maut" - Leserbrief
13000 wartende Fahrzeuge, vergangenen Samstag auf der Tauernautobahn. Bereits seit über 20 Jahren gibt es Stauungen bei diesen, nur als Halbautobahn ausgebauten, Tunnelstrecken. Viele, viele Jahre lang haben Salzburger Politiker Realitätsverweigerung betrieben, den Ausbau der Tunnels verhindert und gemeint, damit Gutes zu tun. Jetzt gibt es in diesen Abschnitten, mit tausenden stauenden Fahrzeugen, jedes für sich viele Male startend und ein paar 100 Meter fahrend, einen zig-fachen Dreckausstoß, als bei zügig rollendem Verkehr.
Auch die Belastung mit Fäkalien und sonstigem Abfall entlang der Autobahn muss mittlerweile gewaltig sein.
Für diesen Wahnsinn zahlen unsere deutschen und anderen ausländischen Gäste nicht nur eine Vignette für die allgemeine Autobahn, sondern zusätzlich noch Mautgebühr für den Tauerntunnel. Dafür geniere ich mich als Österreicher und finde es unfairen Nepp.
Alle Realitäts- und damit Tunnelausbauverweigerer von einstmals, Politiker, Verkehrsplaner wie Knoflacher, Grüne und Bürgerinitiativen, sollten sich nun strafweise entlang der Autobahn plazieren und den Reisenden ein Mindestmaß an Service in unserem, doch gastfreundlichem Land geben!
Kurt Noé-Nordberg
Auch die Belastung mit Fäkalien und sonstigem Abfall entlang der Autobahn muss mittlerweile gewaltig sein.
Für diesen Wahnsinn zahlen unsere deutschen und anderen ausländischen Gäste nicht nur eine Vignette für die allgemeine Autobahn, sondern zusätzlich noch Mautgebühr für den Tauerntunnel. Dafür geniere ich mich als Österreicher und finde es unfairen Nepp.
Alle Realitäts- und damit Tunnelausbauverweigerer von einstmals, Politiker, Verkehrsplaner wie Knoflacher, Grüne und Bürgerinitiativen, sollten sich nun strafweise entlang der Autobahn plazieren und den Reisenden ein Mindestmaß an Service in unserem, doch gastfreundlichem Land geben!
Kurt Noé-Nordberg
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