Gratuliere, sehr geehrter Herr Pandi, zu dem Bgm-Häupl Artikel "Wer nicht wählt, bremst Reformen" und dem eindringlichen Appell wählen zu gehen. In anderen Ländern haben sich die Menschen oft über Jahren gegenseitig die "Schädel eingeschlagen", nur um einmal in ihrem Leben wählen gehen zu dürfen. Offensichtlich haben sich viele von uns schon an die Demokratie als Selbstverständlichkeit gewöhnt.
Einer davon ist Niki Lauda, der -mit für mich unübersehbaren Stolz- unlängst kundgetan hat, am Wahltag in Singapur zu sein und nicht zu wählen. Ein Interview mit ihm über demokratische Rechte nd Pflichten wäre sicher auch eine gute Sache, wie jene mit unserem Bgm.!
Beste Grüße
Kurt Noé-Nordberg
Sonntag, 5. Oktober 2008
Mittwoch, 3. September 2008
"Wahl absagen!" Leserbrief
Da ja nach wie vor ÖVP und SPÖ die Regierungsparteien mit jenseits der zwei Drittel Mehrheit sind, müsste es doch möglich sein, bei der Nationalratsitzung im September die Wahl einfach abzusagen! Zeitgleich müssten SPÖ und ÖVP im Parlament die "neue" Regierungsriege, neue visionäre, innovative und kooperationsbereite Köpfe, bei denen wir Bürger mit unseren Problemem an 1.Stelle kommen, präsentieren - also eine große Köpfetauschaktion der SPÖ und vorallem auch der ÖVP! So könnten die bisherigen Regierungsparteiern, die dank ihrer zwei Drittel Mehrheit wirkliche Veränderungen herbeiführen könnten, ihre Arbeit konstruktiv für uns fortsetzen.
Natürlich würde das entsprechenden Wirbel bei den anderen Parteien auslösen, für uns Bürger wäre es aber die einzig richtige Maßnahme, denn eine neue Regierungsbildung wird noch mehr Horror werden, als beim letzten Mal vor eineinhalb Jahren!
Kurt Noé-Nordberg
Natürlich würde das entsprechenden Wirbel bei den anderen Parteien auslösen, für uns Bürger wäre es aber die einzig richtige Maßnahme, denn eine neue Regierungsbildung wird noch mehr Horror werden, als beim letzten Mal vor eineinhalb Jahren!
Kurt Noé-Nordberg
Freitag, 8. August 2008
"Für China eine Lanze brechen...", Leserbrief
Jugoslawien 1991: Zehn Jahre nach Tito´s Tod, der "starken" Hand Jugoslawiens, zerfällt unter der führenden Rolle der kommunistischen Partei Anfang der 90iger Jahre das Land. Krieg, Mord, Vertreibung, bis hin zum Völkermord - ziemlich alle 30 Artikel der UN-Menschenrechtsresolution sind schwerstens verletzt worden. Und Europa, in unmittelbarer Nachbarschaft, hat -weitgehend machtlos- zugesehen. Aktionslos auch Amnesty International und all die anderen Menschenrechtsaktivisten, sonst mit Action und guten Tipps schnell zur Hand.
Ex-Jugoslawien: 23.000.000 Einwohner, 225.000 km² groß. Im Vergleich dazu China: 1,300.000.000 Einwohner und 9.500.000 km². Das sind mehr als 160(!) mal soviele Menschen wie in Österreich auf einer Fläche von 115 "Österreichs"! Wenn wir China kritisieren, sollten wir davor immer an Ex-Jugoslawien und die seit weit über 100 Jahren heute noch ungelösten Probleme denken. Wir sollten mit Kritik gegenüber China daher bescheiden umgehen und Achtung zeigen, was dieses Land mit seiner gewaltigen Größe und Einwohnerzahl die letzten Jahre erreicht hat. Und wenn US-Präsident Bush die Menschenrechtslage kritisiert, sollte er vorallem an "Glashaus" und "nicht mit Steinen werfen" denken!
Vielleicht ein Vorschlag zur Güte: Entsenden wir doch unsere (auch europäischen) Profipolitiker nach China, die würden uns sicher zeigen, wie es geht und richtig ist. Die Frage nur: Wieviel Stunden?
Kurt Noé-Nordberg
Ex-Jugoslawien: 23.000.000 Einwohner, 225.000 km² groß. Im Vergleich dazu China: 1,300.000.000 Einwohner und 9.500.000 km². Das sind mehr als 160(!) mal soviele Menschen wie in Österreich auf einer Fläche von 115 "Österreichs"! Wenn wir China kritisieren, sollten wir davor immer an Ex-Jugoslawien und die seit weit über 100 Jahren heute noch ungelösten Probleme denken. Wir sollten mit Kritik gegenüber China daher bescheiden umgehen und Achtung zeigen, was dieses Land mit seiner gewaltigen Größe und Einwohnerzahl die letzten Jahre erreicht hat. Und wenn US-Präsident Bush die Menschenrechtslage kritisiert, sollte er vorallem an "Glashaus" und "nicht mit Steinen werfen" denken!
Vielleicht ein Vorschlag zur Güte: Entsenden wir doch unsere (auch europäischen) Profipolitiker nach China, die würden uns sicher zeigen, wie es geht und richtig ist. Die Frage nur: Wieviel Stunden?
Kurt Noé-Nordberg
Sonntag, 3. August 2008
"40 km Stau, dafür doppelte Maut" - Leserbrief
13000 wartende Fahrzeuge, vergangenen Samstag auf der Tauernautobahn. Bereits seit über 20 Jahren gibt es Stauungen bei diesen, nur als Halbautobahn ausgebauten, Tunnelstrecken. Viele, viele Jahre lang haben Salzburger Politiker Realitätsverweigerung betrieben, den Ausbau der Tunnels verhindert und gemeint, damit Gutes zu tun. Jetzt gibt es in diesen Abschnitten, mit tausenden stauenden Fahrzeugen, jedes für sich viele Male startend und ein paar 100 Meter fahrend, einen zig-fachen Dreckausstoß, als bei zügig rollendem Verkehr.
Auch die Belastung mit Fäkalien und sonstigem Abfall entlang der Autobahn muss mittlerweile gewaltig sein.
Für diesen Wahnsinn zahlen unsere deutschen und anderen ausländischen Gäste nicht nur eine Vignette für die allgemeine Autobahn, sondern zusätzlich noch Mautgebühr für den Tauerntunnel. Dafür geniere ich mich als Österreicher und finde es unfairen Nepp.
Alle Realitäts- und damit Tunnelausbauverweigerer von einstmals, Politiker, Verkehrsplaner wie Knoflacher, Grüne und Bürgerinitiativen, sollten sich nun strafweise entlang der Autobahn plazieren und den Reisenden ein Mindestmaß an Service in unserem, doch gastfreundlichem Land geben!
Kurt Noé-Nordberg
Auch die Belastung mit Fäkalien und sonstigem Abfall entlang der Autobahn muss mittlerweile gewaltig sein.
Für diesen Wahnsinn zahlen unsere deutschen und anderen ausländischen Gäste nicht nur eine Vignette für die allgemeine Autobahn, sondern zusätzlich noch Mautgebühr für den Tauerntunnel. Dafür geniere ich mich als Österreicher und finde es unfairen Nepp.
Alle Realitäts- und damit Tunnelausbauverweigerer von einstmals, Politiker, Verkehrsplaner wie Knoflacher, Grüne und Bürgerinitiativen, sollten sich nun strafweise entlang der Autobahn plazieren und den Reisenden ein Mindestmaß an Service in unserem, doch gastfreundlichem Land geben!
Kurt Noé-Nordberg
Samstag, 26. Juli 2008
VCÖ-Bahnumfrage - wirklich unbeeinflusst?
Zu Krone Artikel ÖBB Test des VCÖ vom 26.7.2008:
Umfragen des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) über seine Sponsoren finde ich nicht wirklich objektiv und seriös. Die ÖBB sind - wie auch das Bundesministerium für Verkehr, das Eigentümer der ÖBB ist - mit unseren Steuergeldern einer der Hauptsponsoren des VCÖ ! Wie sollte also eine Umfrage über den Geldgeber anders ausgehen, als "gut".
Ein Beispiel dazu: Auch wenn Autoreisezüge derzeit noch ein Minderheitenprogramm sind, so wie sie teilweise geführt werden, werden sie es auch weiter bleiben. Beispiel: Autoreisezug Wien - Villach. Verladebahnhof Wien, einziger Entladebahnhof Villach und umgekehrt. Dazwischen 15 (fünfzehn!), großteils sinnlose Stopps, ohne Zu- und Aussteiger und eine unendlich lange Fahrzeit.
Im August wollte ich diesen Autoresiezug wieder benützen und habe ihn storniert - den Kindern und uns zuliebe, denn so etwas von langsam und fad hält niemand aus!
Kurt Noé-Nordberg
Umfragen des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) über seine Sponsoren finde ich nicht wirklich objektiv und seriös. Die ÖBB sind - wie auch das Bundesministerium für Verkehr, das Eigentümer der ÖBB ist - mit unseren Steuergeldern einer der Hauptsponsoren des VCÖ ! Wie sollte also eine Umfrage über den Geldgeber anders ausgehen, als "gut".
Ein Beispiel dazu: Auch wenn Autoreisezüge derzeit noch ein Minderheitenprogramm sind, so wie sie teilweise geführt werden, werden sie es auch weiter bleiben. Beispiel: Autoreisezug Wien - Villach. Verladebahnhof Wien, einziger Entladebahnhof Villach und umgekehrt. Dazwischen 15 (fünfzehn!), großteils sinnlose Stopps, ohne Zu- und Aussteiger und eine unendlich lange Fahrzeit.
Im August wollte ich diesen Autoresiezug wieder benützen und habe ihn storniert - den Kindern und uns zuliebe, denn so etwas von langsam und fad hält niemand aus!
Kurt Noé-Nordberg
Die 3.Piste (zu Kurier & Presse Artikel v. 25.7.)
Viele Millionen Euro kassieren die beiden Hauptaktionäre des Flughafens Wien Schwechat - die Länder Wien und Niederösterreich - jährlich an Dividende, ein Mitgrund für die extrem hohen Lande- und Sicherheitsgebühren.
Wo bleiben nun die Politiker, denen ihre Bürger und Wähler wichtiger sind, als nur abzukassieren?
Auch sollten wir den Klimawandel nicht vergessen, den nun endlich sogar die USA begriffen haben!
Flugzeuge gehören nun einmal zu den größten "Schädlingen" unserer Atmospähre. Wollen wir also unser Klima schützen oder machen wir hemmungslos weiter? Auch werden Fluglinien durch den ruinösen Preiskampf ohnehin weniger und es wird daher in den kommenden Jahren Pleiten und damit WENIGER Flugbewegungen geben.
Leider ist es - ausgelöst durch die USA - nun auch in Europa zu großen wirtschaftlichen Problemen gekommen und durch die massiven Teuerungen bei Energie und Nahrung werden viele sparen und daher beim Urlaub kürzer müssen.
Und solange innerhalb von 20 Minuten zwei kleinere Flieger statt eines großen die idente Destination fliegen, brauchen wir noch lange keine 3.Piste! Zwei Pisten sind für die lärmgeplagte Bevölkerung bereits mehr als genug und bitte nicht dem Märchen trauen, dass durch die 3.Piste die Flugbewegungen besser aufgeteilt werden!
Kurt Noé-Nordberg
Wo bleiben nun die Politiker, denen ihre Bürger und Wähler wichtiger sind, als nur abzukassieren?
Auch sollten wir den Klimawandel nicht vergessen, den nun endlich sogar die USA begriffen haben!
Flugzeuge gehören nun einmal zu den größten "Schädlingen" unserer Atmospähre. Wollen wir also unser Klima schützen oder machen wir hemmungslos weiter? Auch werden Fluglinien durch den ruinösen Preiskampf ohnehin weniger und es wird daher in den kommenden Jahren Pleiten und damit WENIGER Flugbewegungen geben.
Leider ist es - ausgelöst durch die USA - nun auch in Europa zu großen wirtschaftlichen Problemen gekommen und durch die massiven Teuerungen bei Energie und Nahrung werden viele sparen und daher beim Urlaub kürzer müssen.
Und solange innerhalb von 20 Minuten zwei kleinere Flieger statt eines großen die idente Destination fliegen, brauchen wir noch lange keine 3.Piste! Zwei Pisten sind für die lärmgeplagte Bevölkerung bereits mehr als genug und bitte nicht dem Märchen trauen, dass durch die 3.Piste die Flugbewegungen besser aufgeteilt werden!
Kurt Noé-Nordberg
Donnerstag, 24. Juli 2008
Hilfe, wen sollen Bürgerliche wählen? 12.7.08
Haben bürgerliche Wähler überhaupt noch die Möglichkeit nach "bestem Wissen und Gewissenen" eine Partei zu wählen? Ich denke derzeit nein, denn nach einem -dank Hochmut- verschenktem Wahlsieg 2006 und dieser provozierten Neuwahl, ist zumindest bundesweit die ÖVP für mich kein Thema mehr! Nur ein wieder kandidierendes "Liberales Forum", mit dem für mich angenehm normal denkenden Hans Peter Haselsteiner oder auch der Tiroler "Rebell" Fritz Dinkhauser - wären einer Überlegung wert, auch nach so kurzer Zeit wieder wählen zu gehen.
Diese Regierung hat uns u.a. auch zwei "Eier" gelegt, die beide ein perfektes Thema für eine Volksabstimmung in einer gelebten Demokratie gewesen wären: Die Verlängerung der Gesetzgebungsperiode auf 5 Jahre - welch ein Witz , hat es doch diese Regierung nicht einmal zwei Jahre geschafft zu regieren - und die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre, also wählen auch für Minderjährige! Klar, dass sich SPÖ und ÖVP bei beiden Themen sofort einig waren, gäbe es doch normalerweise ohne jegliche Anstrengung ein gut bezahltes Jahr mehr für unsere Abgeordenten und gibt es doch nun etwa 200.000 Wähler und damit eine Menge Euro mehr!
Kurt Noé-Nordberg
Diese Regierung hat uns u.a. auch zwei "Eier" gelegt, die beide ein perfektes Thema für eine Volksabstimmung in einer gelebten Demokratie gewesen wären: Die Verlängerung der Gesetzgebungsperiode auf 5 Jahre - welch ein Witz , hat es doch diese Regierung nicht einmal zwei Jahre geschafft zu regieren - und die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre, also wählen auch für Minderjährige! Klar, dass sich SPÖ und ÖVP bei beiden Themen sofort einig waren, gäbe es doch normalerweise ohne jegliche Anstrengung ein gut bezahltes Jahr mehr für unsere Abgeordenten und gibt es doch nun etwa 200.000 Wähler und damit eine Menge Euro mehr!
Kurt Noé-Nordberg
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